Radolfzeller Windsurfer e.V

SUP - Die  Welle aus Amerika kommt !

SUP Surfen – ist in aller Munde.Überall werden Tests angeboten und Windsurfbrett Hersteller überbieten sich mit neuen Brettern.
Was ist dran an diesem Sport ?

Was bedeutet SUP ?

Das Stand Up Paddle Surfing (engl. für ungefähr "Paddelsurfen im Stehen") oder auch kurz SUP genannt, ist eine Wassersportart, bei der der Sportler aufrecht auf einem Surfbrett steht und mit einem Paddel den Vortrieb zur Fortbewegung erzeugt.


Das SUP Board ist speziell für diesen Sport entwickelt.
Anfangs kamen meist Longboards oder sogenannte Tandemboards aus dem Wellenreiten zum Einsatz, die genügend Auftrieb erzeugen, um das Gewicht des Sportlers mit Ausrüstung (Paddel, Kleidung) vollständig zu tragen. Mittlerweile bieten Hersteller spezielle SUP-Boards und Paddel für diesen Sport an. SUP-Boards für das Surfen in der Welle gleichen dem Shape eines gewöhnlichen Surfboards. Auf dem Markt befinden sich SUP-Exemplare in Längen zwischen 2,30 m und 4 m, wobei sich das Volumen der Bretter zwischen 135 und 250 litern bewegt. Optisch ähnelt es einem Wellenreitboard nur das es viel länger (ca. 3,50m), breiter (bis zu 90cm), viel mehr Auftrieb hat ( bis 230 Liter Volumen) und extrem kippstabil ist.

Die Angaben des Brettes sind in FUSS und Inch. So z.b   " 
          12'6"  = Länge 3,81m        30" = Breite 76,2cm       

Die Bretter haben eine oder drei bis vier Finnen, manche sogar die Möglichkeit mit seitlichen Finnen die Spur zu finden.
Auch eine Windsurf Option ist möglich, das bedeutet ein M8 Plug oben auf dem Brett, erlaubt den Powerjoint einzudrehen.
So kann man bei wenig Wind auch mal mit Rigg einen Ausflug machen.

Board Standflächen mit EVA Belag oder normaler Standfläche , wie beim Windsurfboard sind möglich.
Holzdekore, Farben aller Art und Designs von Retro bis New school sind bei allen Herstellern im Programm.

Tabou , Naish , Fanatic , BIC , NSP und Mistral bieten SUP Boards an.

Ebenso Paddel aus Holz,Kohlefaser,Kunststoff und GFK machen die Übersicht zur Qual.
Die Möglichkeit von verstellbaren Paddeln bis eigens angepasste Paddel zur entsprechenden Körpergröße werden angeboten.

SUP Surfen ist eine Kombination aus Wellenreiten, Kanusport und Fitness-Workout und verbindet diese auf idealer Weise.
SUP Surfen kann man überall, z.B. gemütlich auf einen Flusslauf oder auf den Wellen der Meere , durch einen Kanal,Bach oder See paddeln eröffnet neue Wege.



Woher kommt SUP Surfen?

Die Geschichte des SUP Surfen geht weit zurück bis zu den Polynesiern, sie paddelten stehend mit Ihren Kanus auf das offene Meer um dort zu fischen.

Vor gut 50 Jahren begannen die Surfer auf Hawaii die wellenlose Zeit mit SUP Surfen zu verbringen. An den Stränden von Waikiki paddelten die Surflehrer stehend in die kleinen Wellen raus, um die Touristen, die surfen lernten, zu fotografieren. Dabei stellten sie fest, das Paddeln ist ein gutes Workout Training für Muskeln und Geist.

Surflegenden wie Robby Naish, Laird Hamilton und Dave Kalama entdeckten vor 10 Jahren das SUP Surfen neu, belebten diese Sportart und machten sie weltweit populär.

Seit 3 Jahren schwappt der Trend aus den USA auch nach Europa und findet immer mehr Anhänger in allen Altersklassen.

SUP Surfen als Fittness Sport

SPASS, SURFEN, SPIRITUALITÄT UND GESUNDHEIT

SUP Surfen ist sehr leicht zu erlernen, beruhigt und entspannt, stärkt die Rücken-,Bauch- und Oberkörpermuskulatur und trainiert das Gleichgewicht. SUP Surfen ist ein sehr gutes Rund-um-Training. Beim Paddeln werden vor allem Schulter und Arme, insbesondere Trizeps, gestärkt. Durch die Haltung auf dem Board entsteht eine Spannung vom Fußgelenk bis zur Nackenmuskulatur, davon profitieren auch verkürzte Bauchmuskeln. Durch das ständige Ausbalancieren werden Beine und die Tiefenmuskulatur im Rumpf trainiert, deshalb ist das SUP Surfen auch bei Rückenproblemen zu empfehlen.

SUP Surfen ist ein gelenkschonender Sport, der auch verspannte Nacken- und Schultermuskeln lockert und die Durchblutung im Rücken fördert.

Besonders gut geeignet ist SUP Surfen im Rahmen von Prävention und Therapie innerhalb der Physiotherapie, weil nahezu alle Muskelgruppen schonend angesprochen und trainiert werden. So wird nicht nur die körperliche Fitness spürbar verbessert, auch Verletzungen im Bewegungsapparat können gezielt behandelt und speziell trainiert werden.

Ralf Vogel, Dipl-Sportwissenschaftler der Uni Potsdam sagt: „Von der Fußspitze bis zum Ohrläppchen braucht man beim SUP Surfen jeden Muskel. Nicht nur um vorwärts zu kommen, sondern auch um das Gleichgewicht zu halten, wenn man sich mit dem Stechpaddel antreibt“


SUP Surfen ist nicht anstrengender als Rad fahren, bringt aber einen höheren Fitness Effekt und ist absolut ungefährlich.

.................................................................................................................................................................................
1. ALLGEMEINE FAKTOREN


Für was will ich das Board nutzen? Erkundigungsfahrten oder Spaß-Paddel, Wellenreiten, Paddeln auf dem Fluss, Rennen, Downwind Paddeln, Fitness, Yoga, Meditation oder… Angeln!

Wo will ich paddeln? Im Flachwasser, Meer oder im Fluss, oder möchte ich das Board gleichzeitig für verschiedene Einsatzorte nutzen?

Unter welchen Bedingungen werde ich paddeln? Windiges und böiges Wetter an 200 Tagen im Jahr erfordert ein etwas schwereres und stabileres Board als z.B. ein ruhiger Bayerischer See.
Wie sind meine körperlichen Voraussetzungen? Gewicht, sportliche Fähigkeiten, Surf-Fähigkeiten etc.

2. TECHNISCHE ÜBERLEGUNGEN

Hersteller führen normalerweise verschiedene technische Eigenschaften auf, die entscheidend für deine Boardauswahl sind:

1. Breite des Boards
2. Länge des Boards
3. Dicke des Boards
4. Volumen des Boards
5. Anordnung der Finnen
6. Boardaufbau
7. Design


DIE FOLGENDEN REGELN KÖNNEN PRINZIPIELL ANGEWANDT WERDEN


1. Breite des Boards: Ein breiteres Board bietet mehr Balance. Dein erstes Board sollte ungefähr 29’-30’ sein, außer du bist sehr leicht (27’-28’) oder schwerer (bis 34’ oder mehr).

2. Länge des Boards: Ein längeres Board gleitet besser (wegen der größeren Auflagefläche im Wasser) und ist damit schneller. Ein kürzeres Board lässt sich leichter lenken/drehen. Erste und Allround Boards sind typischerweise 11’-12’ lang. Race-Boards sind länger 12’6", 14’ und mehr. SUP-Surf-Boards sind um so kürzer, je erfahrener und geübter der Surfer ist.

3. Dicke des Boards: Sie ist abhängig von der Gesamtkonstruktion des Bretts und sollte mit dem Hersteller diskutiert werden. Dickere Boards haben generell ein größeres Volumen und sind damit stabiler. Einsteiger-Boards sind ungefähr 4’-5’ dick.

4. Volumen des Boards: Boards mit größerem Volumen eignen sich für Sportler mit höherem Gewicht und sind meist stabiler. Ein Board das für dein Gewicht zu viel Volumen hat, könnte dagegen weniger stabil vorkommen, da du etwas zu hoch über der Wasseroberfläche stehst.

5. Anordnung der Finnen: Eine einzelne und größere Finne ermöglicht es, dass sich das Board gerade in eine Richtung fortbewegt und bietet größere Stabilität. Eine einzelne Finne kommt meist im Flachwasser zum Einsatz.

Kleinere Finnen machen das Drehen des Boards leichter.
Mehrere Finnen (meistens drei), sorgen für die entsprechende Griffigkeit im Wasser, zum Beispiel beim Surfen.

Die meisten Allround-Boards haben eine 2+1 Konfiguration, bei der die zwei kleineren Seiten-Finnen, die fürs Surfen nützlich sind, beim Paddeln im Flachwasser entfernt werden können.

6. Bau des Boards: Beeinflusst die Eigenschaften des Boards und den Preis.
Schwerere Boards sind günstiger und robuster. Diese sind meistens stabiler und damit geeignet für Anfänger.
Leichtere Boards sind teurer und können leichter beschädigt werden. Sie performen besser und sind wendiger, daher sind sie geeignet für etwas erfahrene Paddler.
Ein bereits geübter Paddler sollte eher ein leichteres Board auswählen, ein Anfänger ein schwereres und damit stabileres Board.

7. Design: Das Shape des Boards ist ein komplexes Thema. Wenn ein Board als Allround-Board verkauft wird, zum Beispiel für den Einsatz auf Seen oder zum Wellenreiten, kann man sich in der Regel darauf verlassen, dass die Hersteller die Erfordernisse ans Design berücksichtigt haben. Die richtige Balance hängt zum Beispiel davon ab, dass die Unterseite flach ist, um die Stabilität herzustellen, dagegen, ist eine konvexe Unterseite von Vorteil für die Wendigkeit. Die gebogene Spitze (Rocker) ist wichtig, um auf Wellen zu gelangen, sollte dich aber nicht zu stark bremsen, wenn du auf unbewegtem Wasser unterwegs bist. Ein flaches Allround Board ist eher für Flachwasser geeignet, ist die Boardspitze eher mehr nach oben gebogen, ist es etwas besser zum Wellenreiten geeignet.


................................................................................................................................................

Links:

www.bavarianwaters.com                                                            

www.paddelsurfen.at
www.imaginesurfboards.com
www.naishsurfing.com
www.newsurfproject.com
www.howtostanduppaddlesurf.com
www.seabreeze.com.au
www.suphq.com
www.standuppaddle-europe.eu
www.standuppaddlesurf.co.uk
www.30aradioshows.org
www.thestandupmovie.com
www.magicseaweed.com
www.kanumesse.de
www.boot.de
www.free-muenchen.de